Die IG (Interessengemeinschaft) Heldrastein stellt sich vor

Heiligabend 1989 trafen sich spontan viele Heimatfreunde auf dem Heldrastein zu einer Andacht. Unter dem Eindruck der noch bestehenden Grenzanlagen beschlossen Besucher aus Ost und West, den Heldrastein wieder zu einem gern besuchten Ausflugs- und Wanderziel zu machen. Diese Idee fiel insbesondere in den grenznahen Orten Heldra und Schnellmannshausen auf fruchtbaren Boden.

IG Heldrastein

Am 6. April 1990 wurde dann die Interessengemeinschaft Heldrastein gegründet. Vorrangiges Ziel des eingetragenen Vereins war es, den Heldrastein für alle Wander- und Naturfreunde zugänglich zu machen und eine Schutzhütte sowie einen Aussichtsturm zu errichten. In der Vereinssatzung wurde ein monatlicher Beitrag von 1 Mark festgesetzt, der von den Mitgliedern in D-Mark (auf dem Gebiet der Bundesrepublik) bzw. Mark der DDR (auf dem Gebiet der DDR) zu entrichten war. Bis heute ist der Mitgliedsbeitrag moderat geblieben und beträgt 8 Euro pro Jahr.


Erste Aktionen der IG Heldrastein waren Arbeitseinsätze, um den Berg von Altlasten zu befreien und gefahrloses Wandern im Naturschutzgebiet zu ermöglichen.

Es folgte die Aufstellung einer Schutzhütte (heute Florian-Henning-Hütte) und der Kampf mit verschiedenen Institutionen, die einen Abbau des Bauwerkes verlangten. Aber während eines Ortstermins konnten die zuständigen Behörden überzeugt und eine Legalisierung sowie Bestandsschutz für die Hütte erreicht werden.

Umfang und Art der Arbeiten rund um das Naturdenkmal erforderten die Anschaffung eines Transporters.

Seit Gründung der IG Heldrastein leisten zahlreiche Mitglieder an vielen Sams- und Sonntagen ehrenamtliche Arbeit für den Heldrastein:Transporter der IG

  • viele Wege wurden neu angelegt,
  • Sitzgruppen entlang der Wanderwege installiert,
  • 300 Stufen am Barbarossa-Treppenweg hochgetragen und neu gesetzt,
  • hunderte laufende Meter Handläufe angebracht,
  • diverse Hinweistafeln aufgestellt
  • und an die 70 Ruhebänke sowie 4 Schutzhütten gebaut

Die Finanzierung der Materialkosten erfolgte aus Spenden und dem Gewinn der sonntäglichen Bewirtschaftung der Florian-Henning-Hütte.

Die IG Heldrastein nutzte in den vergangenen Jahren auch die Möglichkeit der Beschäftigung von ABM-Kräften, die durch ihre Arbeitsleistung die Verschönerungsarbeiten auf dem Heldrastein ein großes Stück vorangebracht haben. So wurde beispielsweise eine große An­zahl von Bänken, Tischen, Sitzraufen, Hütten, Geländer, Treppen, usw. durch Reparatur bzw. Konservierung instandgesetzt und erhalten.

Aber auch Geselligkeit wird bei der IG Heldrastein groß geschrieben: Die alljährlichen Veranstaltungen auf und um den Heldrastein erfreuen sich großer Beliebtheit bei den inzwischen über 500 Vereinsmitgliedern, die nicht nur aus der Region stammen.

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