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31.10.2017

Reformationstag

Am Reformationstag bewirten wir unsere Gäste an der Florian-Henning-Hütte.

3.10.2017

Tag der deutschen Einheit auf dem Heldrastein

Wo feiert man heutzutage den Tag der deutschen Einheit? Die Mitglieder des Städtepartnerschafts-vereins Münster – Mühlhausen hatten entschieden, dass es in diesem Jahr der Heldrastein sein muss, auf dem das „Erntedankfest der politischen Einheit“ in Deutschland gefeiert wird, so der Vorsitzende Karl Meier, geboren in Mühlhausen/ Thüringen, als Jugendlicher in den Westen geflohen, um dann in Münster/Westfalen eine neue Heimat zu finden.

Ein Wanderer aus Schwebda freute sich am Tag der deutschen Einheit, Freunde aus den Reihen der Schnellmannshäuser Heldrasteinmusikanten wiederzusehen, mit denen zusammen er nach der Wende über viele Jahre musiziert hatte.

Familien aus hessischen und thüringischen Anrainerdörfern trafen sich zum Plausch bei Kaffee, Kuchen und Erbsensuppe.

So waren zu Fuß, mit Bus, Pferd und auch mit dem Mountainbike mehr als 300 Männer und Frauen vom Kleinkind bis zum Senior auf den Heldrastein gekommen und hatten sich von der anfangs instabilen Wetterlage nicht abschrecken lassen. Bei guter Laune gehalten wurden sie durch die frisch gespielten Märsche und Lieder der Schnellmannshäuser Blasmusikkapelle mit dem Leitungsduo Edgar Luhn und Marcus Kirchner.

Während des Regens nutzen auch mehrere Besucher die Chance auf den Turm der Einheit zu steigen, um den grandiosen Ausblick in alle Himmelsrichtungen zu genießen. Weitblickend konnten sie den am Horizont den blauen Himmel erkennen, dankbar für das heutzutage unkomplizierte freundschaftliche Zusammenleben rund um den König des Werratals. 

31.10.2017

Reformationstag

Am Reformationstag bewirten wir unsere Gäste an der Florian-Henning-Hütte.

Foto: Der Vorsitzende der IG Heldrastein Ludwig Weller begrüßt den Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Münster – Mühlhausen Klaus Meier, im Hintergrund die Heldrasteinmusikanten
Plakat zum 3. Oktober
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20.08.2017

Gottesdienst auf dem Heldrastein: Stimmung bleibt gefasst und ruhig trotz Todesfall

Wer hätte geahnt, dass alle Besucher des Gottesdienstes auf dem Heldrastein höchst eindrücklich miterleben würden, wie unser Leben in der Hand des Herrn liegt, wie nah Freunde und Lust am Leben und Trauer und Schmerz beieinander liegen können?

Vier Wochen eher als gewohnt war eingeladen worden und viele Verantwortliche hatten sich auf die Gestaltung des Gottesdienstes unter freiem Himmel vorbereitet: Pfarrer Schneider aus Treffurt, Pfarrer Kunstmann aus Altenburschla sowie die Pfarrerin Frank und der Posaunenchor aus Großburschla. Thema war der Psalm 122, der Jerusalem als den Sehnsuchtsort beschreibt, an dem Gott gegenwärtig ist.

Während ungefähr 100 Senioren sich in Bussen durch den Wald fahren ließen, wanderten auch viele Naturfreude vom Werratal aus auf dem Berg. Und während die Vorstands- und Vereinsmitglieder der IG Heldrastein als Gastgeber Suppe, Kaffee, Kuchen und kalte Getränke vorbereiteten und die ersten Besucher verköstigten, konnten die Wanderer zusammen mit ihren Freunden den Aufstieg bei freundlichem Wetter genießen. So auch eine Wandergruppe aus Homberg/ Efze, die sich auf dem Weg zum Gottesdienst auf den großen Platz am Turm der Einheit befanden.

Den Treppenweg hatten alle bereits erklommen und waren wenige 100 Meter vor dem Ziel, als plötzlich und unerwartet einer der Wanderer verstarb. Den Gottesdienstbesuchern und den Pfarrern blieb nur noch, den Verstorbenen und seine Angehörigen in die Fürbitten und den Segen Gottes einzubeziehen, bevor die Bergung durch die zuständigen Institutionen durchgeführt wurde.

Würdevoll wurde der Gottesdienst auch noch eingerahmt von Musikstücken des Posaunenchors, unter Leitung von Kurt Eichenberg, was mit dazu beitrug, dass die Stimmung gefasst und ruhig blieb.

Zurück blieb eine nachdenkliche Gemeinschaft von Menschen, die sich intensiv und anteilnehmend austauschten über fundamentalen Themen zum Gestalten des Lebens: Sich erfreuen an Gemeinschaft, Freundschaft und Natur und dabei erleben wie kostbar jeder Tag ist.


25.05.2017

Himmelfahrt auf dem Heldrastein
Tradition und gemütliches Beisammensein

An der Feldküche wird Erbsensuppe ausgegeben, hier die fleißigen Vereinsmitglieder und ihr neuer Vorstand Ludwig Weller (Mitte) mit seiner Ehefrau Christa
Gemütliches Beisammensein auf dem Heldrastein an der Florian-Henning-Hütte

„Wenn ich auf den Heldastein wandere, lasse ich meine Sorgen unten im Tal und oben angekommen, geht es mir gut, ich bin froh und heiter.“  Solche und ähnliche Sätze konnte man immer wieder hören von vielen der ungefähr 300 Besuchern, die in diesem Jahr wieder bei Kaiserwetter zum König des Heldrastein gekommen waren.

Zur Stärkung  der Gäste standen an der Feldküche die ehrenamtlich engagierten Mitglieder der IG Heldrastein bereit, um leckere Erbsensuppe und Bockwürstchen auszugeben. Die Feldküchenanlage hat eine lange Tradition: Aus dem Baujahr 1962 bis heute hat sich durch liebevolle Pflege die rustikale Technik zum Kochen der Suppe bis zum heutigen Tage erhalten. Beim Auf- und Abbau sitzt jeder Handgriff des gut eingespielten Küchenteams, befeuert wird mit Buchenholzscheiten.

Auch der neue Vorstand mit den neuen Vorsitzenden Ludwig Weller hat die Feuerprobe der ersten großen Veranstaltung gut überstanden, die mit einer bösen Überraschung am Morgen begann: Nachdem an den Tagen zuvor viele Vorbereitungen zur Bewirtung der Gäste in der Florian-Henning-Hütte getroffen worden waren, fanden die fleißigen Ehrenamtlichen am frühen Vormittag die Tür zur Hütte aufgebrochen, Metallschlösser und Riegel gewaltsam durchtrennt. Die Polizei, die den Einbruch aufnahm, musste wieder einmal eine höchst unsinnige, destruktive Tat zu Protokoll nehmen. Welches Glück im Unglück, dass die vielen Helfer die gestohlenen Lebensmittel noch rechtzeitig ersetzen konnten, bevor die ersten Ausflügler mit den Bussen angekommen waren. 

Die Stimmung ließ sich trotz des ersten großen Schrecken niemand verderben: Naturfreunde aus nah und fern konnten den Tag genießen, mit einander  bei Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bier ins Gespräch kommen und wieder erleben, welche große Bedeutung der Heldrastein als Ziel an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen für die Menschen bis zum heutigen Tage hat.


Neuer Zaun sichert Spaziergang an Kanzel des Heldrasteins

Was gibt es Schöneres als im Frühjahr auf einen Aussichtsberg zu steigen und die erwachende Natur von oben zu bestaunen. Wenn nun der Aussichtsberg vor der Haustür liegt, kann die Wanderung gleich losgehen, Ziel ist der König des Werratals, der Heldrastein. Jeder der schon einmal an der Abbruchkante gestanden hat und weit über das Werratal seine Blicke schweifen ließ, wird immer wieder herkommen, um die spektakuläre Aussicht über hessische und thüringische Ortschaften bis 300 m tief ins Tal zu genießen.

Dieser Genuss ist nun wieder völlig gefahrlos möglich, nachdem die Interessengemeinschaft Heldra-stein einen neuen rustikalen Zaun von 200 m Länge hat bauen lassen, an dem Erwachsene mit ihren Kindern sorglos entlang spazieren können. Ein renommierter Landschaftsbauer und viele freiwillige Helfer haben wochenlang Pfähle und Bretter an der Abbruchkante neu gesetzt, nachdem der in Jahre gekommene alte Zaun abgebaut worden war.

Unterstützt wurde das Projekt durch die Sparkassenstiftung Werra-Meißner und das Land Thüringen mit ca. der Hälfte der benötigten Mittel. Beiden Sponsoren soll an dieser Stelle in Namen aller länderüberschreitenden Wanderer und Heimatfreunde herzlich gedankt werden. Haben die Sponsoren doch erheblich dazu beigetragen, dass die Freude über grenzenloses Wandern so stets im Bewusstsein der Menschen bleiben kann.


Hubert Steube gibt Vorsitz ab - Ludwig Weller übernimmt

Der langjährige Vorsitzende der IG "Heldrastein" Hubert Steube hat sein Amt abgegeben.

Opens external link in new windowMitbegründer der IG "Heldrastein"  gibt nach 27 Jahren den Vorsitz ab

 

 

Dank und Anerkennung an Hubert Steube - unseren langjährigen Vorsitzenden
Quelle: Werra-Rundschau
Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhardt (links), beglückwünscht den neuen 1. Vorsitzende der IG Heldrastein, Ludwig Weller, zu seiner Wahl